Tim Vantol & Band

"Burning Desires Tour" plus special guest

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Artists: TIM VANTOL
Eintritt: Vorverkauf: 17,- (+ Geb.) Abendkasse: 21,-
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Bewertung:
Date
12.10.2017
KFZ
35037 Marburg
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Genre: Country/Blues, Rock, Singer/Songwriter
Kategorie: Festival, Konzert
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Infos zur Veranstaltung

Tim Vantol aus Amsterdam begeistert sein stetig wachsendes Publikum schon seit Jahren mit der Art von Musik, die dazu einlädt, Platz auf dem Sozius zu nehmen, den Sturzhelm ins Gebüsch zu werfen und sich mal wieder so richtig lebendig zu fühlen. Seine Songs sind voll von „roads“ und „homes“ und allem, was dazwischen liegt und die Reise so aufregend macht. Wer sich dabei an etwas festhalten möchte, kann das gut an Vantols Stimme tun, denn die ist ein stabiles, vertrauenswürdiges Exemplar und klingt in etwa so, wie es sich anfühlt, nach einem Bad in einem kühlen Bergsee von einem sonnengewärmten Handtuch abgetrocknet zu werden.
„I’m restless – but I’m satisfied“ heißt es auf seinem neuen Album „Burning Desires“, einer Platte, die nicht nur nach weiten Horizonten und der dazugehörigen Sehnsucht klingt, sondern auch nach dem Dreck unter den Stiefeln, der dabei manchmal anfällt. Weil jedes Tim Vantol-Album von der Zeit seit der letzten LP handelt, thematisieren die zehn neuen Songs zwischen aufgerauter Songwriter-Power und mitreißendem Flanell-Rock’n’Roll jene Balance zwischen Freiheitsliebe und Selbsterkenntnis, die für den Sänger das Erwachsenenleben ausmachen. Stücke wie „The Hardway“ und Zeilen wie „Follow your heart/ Wherever it goes/ It’ll be alright /It’ll be fine“ scheinen zu suggerieren, dass Tim Vantol die Gewinnformel des Lebens gefunden hat, aber das ist wesentlich leichter gesagt als getan, wie er selbst zugibt. „Auf die Gefahr hin, mich anzuhören wie der Hippie, der ich nicht bin, aber bei vielem im Leben gilt: Wenn man es nie probiert, findet man es nie heraus. Der Versuch ist in meinen Augen schon ein Sieg.“ Wenn es also eine Gewinnformel gibt, ist es die leidenschaftliche Bereitschaft, genau diesen Versuch immer wieder zu unternehmen. Für die Produktion der Platte und der ersten Single „Till The End“ zeichnet sich übrigens Adam Grahn (Royal Republic) verantwortlich, der vertraut wirkende Gastgesang auf dem Titeltrack kommt von Donots-Ingo. Falls jemand fragt.
Manchmal, sagt Tim Vantol, sei ihm selbst nicht ganz geheuer, warum da so viele Leute im Publikum sitzen, die ihm zuhören wollen und die Kraft aus Songs schöpfen, die er doch eigentlich nur über sich selbst singt. „Manche Leute stellen eine Seifenkiste in einen leeren Raum und sagen, das sei Kunst“, sagt er. „Ich verstehe das zwar nicht, aber viele andere Leute schon. Ihnen bedeutet es etwas. Vielleicht ist das immer so, wenn man sich kreativ ausdrückt. Man muss nicht der begnadetste Künstler sein. Aber letzten Endes ist es deine Story. Und es gibt niemanden, der sie besser erzählen kann.“ Ein ziemlich guter Gedanke für einen einfachen Mann.

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