FAHNENFLUCHTTourdaten, Infos, Interviews, Reviews

Nächster Termin:

28.05.2016
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Fünf lange Jahre haben FAHNENFLUCHT ihre Fans warten lassen. Jetzt sind sie endlich mit neuem Material zurück! Mit ihrem inzwischen fünften Studioalbum "Angst und Empathie" schaffen FAHNENFLUCHT wieder ein musikalisches Beispiel dafür, wie man perfekt Wut in Worte fasst und das aktuelle und historische Zeitgeschehen bildet hierbei erneut das inhaltliche Gerüst der insgesamt 13 neuen Songs. Dabei gelingt es FAHNENFLUCHT, musikalisch als auch textlich starke Akzente zu setzen. Vielleicht sogar so gut wie noch nie zuvor. Nach ihrem letzten, bereits sehr starken Album „Schwarzmaler“ haben FAHNENFLUCHT mit „Angst und Empathie“ noch einmal die Messlatte für intelligenten und schnellen Deutschpunk ein ganzes Stück höher gelegt. Und im Gegensatz zu einigen anderen Weggefährten sind sich FAHNENFLUCHT wirklich treu geblieben. Sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Denn auch mit dem fünften Album stehen sie weiterhin für kompromisslosen, ehrlichen, antifaschistischen und kritischen Punkrock.

Genre

Punkrock/Hardcore

Shows

159 Shows in 97 Städten / 4 Ländern

Zeitraum

28.05.2005 - 03.09.2016

Letzte Show

02.04.2016 - DE-St. Ingbert, JUZ

Nächste Show

28.05.2016 - DE-Oberhausen, Druckluft

Tourdaten

Archiv
Mai.
28
2016
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Mai.
28
2016
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Jun.
17
2016
Freitag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Jul.
2
2016
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Jul.
8
2016
Freitag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Jul.
9
2016
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Jul.
22
2016
Freitag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Jul.
23
2016
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Aug.
5
2016
Freitag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Aug.
6
2016
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Sep.
2
2016
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Sep.
3
2016
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 

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FAHNENFLUCHT - ANGST UND EMPATHIE | LPD

Fünf lange Jahre haben FAHNENFLUCHT ihre Fans warten lassen. Jetzt sind sie endlich mit neuem Material zurück! Mit ihrem inzwischen fünften Studioalbum "Angst und Empathie" schaffen FAHNENFLUCHT wieder ein musikalisches Beispiel dafür, wie man perfekt Wut in Worte fasst und das aktuelle und historische Zeitgeschehen bildet hierbei erneut das inhaltliche Gerüst der insgesamt 13 neuen Songs. Dabei gelingt es FAHNENFLUCHT, musikalisch als auch textlich starke Akzente zu setzen. Vielleicht sogar so gut wie noch nie zuvor. Die sehr gelungene Produktion mit Matthias Lohmöller überzeugt vom ersten bis zum letzten Stück. Ein dynamisch druckvolles Schlagzeug mit treibendem Bass an der Seite und wuchtig melodische Gitarren bilden das Fundament für den markant aggressiven Gesang. Alle 13 Songs sind Ohrwürmer im klassischen FAHNENFLUCHT Stil und sprühen nur so vor Energie und Aufbruchstimmung, dass es schwer fällt beim Anhören dieses Albums ruhig sitzen zu bleiben. Nach ihrem letzten, bereits sehr starken Album "Schwarzmaler" haben FAHNENFLUCHT mit "Angst und Empathie" noch einmal die Messlatte für intelligenten und schnellen Deutschpunk ein ganzes Stück höher gelegt. Und im Gegensatz zu einigen anderen Weggefährten sind sich FAHNENFLUCHT wirklich treu geblieben. Sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Denn auch mit dem fünften Album stehen sie weiterhin für kompromisslosen, ehrlichen, antifaschistischen und kritischen Punkrock. Das Album "Angst und Empathie" erscheint als CD und LP mit Digital Download. Verpasst nicht das Deutschpunk Album des Jahres!
 
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FAHNENFLUCHT - SCHWARZMALER | LP

Ihr viertes Album "Schwarzmaler" war ein Meilenstein in der Bandgeschichte von FAHNENFLUCHT und für viele Fans ist die Platte bereits jetzt ein Klassiker im deutschen Punkrock. 5 Jahre nach der Erstveröffentlichung gibt es das Album endlich und zum ersten Mal überhaupt als, auf 500 Stück limitierte, farbige 12" LP! Erstklassiker, druckvoller Deutschpunk für Fans von Slime, Toxoplasma, Baffdecks u.a.
 

Reviews

FAHNENFLUCHT

© Ox Fanzine #41 / Torsten Felter

Beissreflex CD

Wow! Ist zwar nicht gerade neu, was die Herren hier abliefern, aber für alle Sympathisanten des rauhen 80er Deutschpunk ist das hier ein Fest! Bei Songtiteln wie "Ziviler Ungehorsam" oder "Hausbesetzerlied" denkt man natürlich an Pathos der unteren Schublade, dennoch gibt´s hier mit z.B. "Reagieren" echte Knaller zu hören. Textlich ist das ganze auch nicht ganz so schlimm parolenmässig geraten und als musikalische Referenzpunkte fallen mir spontan die BAFFDECKS und die alten 1.MAI ´87 ein. Im Info steht was von "Ohrwurmqualitäten" und "Pogohärte" und das wird wohl so richtig sein. Checkt einfach mal www.suppenkazper.de

 

FAHNENFLUCHT

© Ox Fanzine #54 / Klaus N. Frick

K.O. System CD

Schneller Deutschpunk, der kontinuierlich nach vorne gebolzt wird, mir aber auf Dauer zu eintönig wird. Die Band aus Duisburg bringt teilweise extrem politische Texte - beispielsweise der "Chill-Out Song", der sich auch als "Lied für Hamburg" versteht und ganz eindeutig Position bezieht. Teilweise kommt das dann ein bisschen arg platt rüber, trotzdem kann man der Band kein Parolengedresche vorwerfen. Die Jungs packen zudem gerne allgemeine Themen in ihre Lieder und vergessen nicht, augenzwinkernd Kritik an allerlei Dingen zu üben. Musikalisch ist es leider nicht meine Tasse Bier, da dieser Deutschpunk arg martialisch rüberkommt. Hätten FAHNENFLUCHT eine stärkere Metal-Kante, würden sie wie DRITTE WAHL klingen - das dürfte als Vergleich mit einer durchaus beliebten Band ja ausreichen. (42:00) (04/10)

 

FAHNENFLUCHT

© Ox Fanzine #95 / Lars Weigelt

Schwarzmaler

Deutschpunk, da war doch mal was? Kritisch, provokant, energiegeladen – gerne destruktiv. Was davon noch übrig ist und wie man auch in 2011 ein fieser Stachel im Arsch der Gesellschaft sein kann, beweisen neben einigen wenigen Protagonisten, diese fünf Jungs aus der Gegend um Duisburg.„Augen auf und durch, es gibt noch viel zu tun / Auf Frustration und Ohnmacht sollten wir uns nicht ausruhen!“ („Augen auf!“) eröffnet, während „... so lange ich noch kann, geb ich keine Ruhe“ („Taub, stumm & blind“) einen ungebremsten Reigen aus zwölf Tracks einen ohne Ausfall beschließt.Einziges Manko ist die Rastlosigkeit der Platte. Kaum ein Ruhepol, an dem das Besungene verarbeitet, verdaut werden kann. Zwischen Selbstzweifel (Titeltrack, „Leben ist tödlich“), Wahlversprechen („Alle vier Jahre“), der Suche nach Freiheit und dem Niederreißen gesellschaftlicher „Mauern“, scheut man sich nicht vor Wahrheiten und unterlegt das mit metallischem Uptempo-Punkrock, für dessen Aufwärmphase es ganzer drei Vorgängeralben bedurfte.Es scheint, als hätte jemand der Band endlich die Ketten gelöst und ein Vitamin-Wut-Gemisch gespritzt. Überlegt kritisch, motivierend und temporeich brennen sich „Schwarzmaler“, „Was tun, wenn’s brennt“, „Insel Freiheit“, „Blut“ und der Opener gnadenlos ins Gehör.Eingängige Harmonien, druckvolle Drum-Beats, hymnische Refrains sind neben dem rauhbeinigen Gesang die Markenzeichen der Band, die hier zu einem modernen, kompakten Album zwischen alten TOXOPLASMA, SLIME („Schweineherbst“) und BAFFDECKS (Gesang) führen.Ganz stark! Jetzt ist Hamburg gefordert, denn sonst teilen sich Rostock und Duisburg den nationalen Punkrock-Thron. Grauzonen-Siechtum und Web-Revoluzzer aufgepasst: „Meine Seele brecht ihr nicht!“

 

FAHNENFLUCHT

© Ox Fanzine #123 / Lars Weigelt

Schwarzmaler

Die Frage, warum „Schwarzmaler“ noch mal (und ohne jegliche Veränderung) in die Manege geworfen wird, erübrigt sich, ob der aktuellen Weltlage und das hierzulande sonderbare Verständnis von Volk und Identität.Songs wie „Was tun wenn’s brennt“ oder „Insel Freiheit“ passten in 2011 – passen heute noch besser. Leider. Treibender, rastloser Sound, bissige Texte. Politpunk mit Metalkante at it’s very best.Nah am Referenzalbum der mittleren Neunziger, „Schweineherbst“ von SLIME. Unbedingt hörenswert. Ich schließe mit einem Auszug aus Ox #95: „Deutschpunk, da war doch mal was? Kritisch, provokant, energiegeladen – gerne destruktiv.Was davon noch übrig ist und wie man auch 2011 [2015] ein fieser Stachel im Arsch der Gesellschaft sein kann, beweisen neben einigen wenigen Protagonisten, diese fünf Jungs aus der Gegend um Duisburg ...Eingängige Harmonien, druckvolle Drum-Beats, hymnische Refrains sind neben dem raubeinigen Gesang die Markenzeichen der Band ... Ganz stark!“

 

FAHNENFLUCHT

© Ox Fanzine #66 / Klaus N. Frick

Wer Wind sät ... CD

Mit ihrer dritten "echten" eigenen CD hat sich die Band aus dem Großraum Duisburg sehr gesteigert: Der metallisch angehauchte Deutschpunk wirkt noch wuchtiger und druckvoller, die Texte sind politischer und durchdachter. Musikalisch spricht mich die Mischung aus Kraftmeierei, Hardcore und aufgesetzter Härte nach wie vor nicht an; es ist aber festzustellen, dass die fünf Jungs den Mix saugut hinkriegen. Ein idealer Soundtrack für all die Leute, die DRITTE WAHL oder BAFFDECKS - hier passt sogar der Sängervergleich - mochten und von EXPLOITED-Platten der neueren Generation nicht genug bekommen können. Textlich ist die Platte sogar für mich ansprechend: "Das sind die Helden der neuen Leichtigkeit / Eine neue deutsche Welle stellt sich der Vergangenheit / Täter werden Opfer, Geschichte wird gemacht / Die Saat fürs nächste Mal ist lang schon ausgebracht." Angesichts der Dumpfheit, mit der viele der neueren Deutschpunk-Bands ihre Stücke textlich anfüllen, kann FAHNENFLUCHT in dieser Hinsicht absolut überzeugen. Respekt! (7) (Ein Lied dieser Platte war auf der Ox-CD #66 zu hören.)

 

Präsentationen

Event Foto

STRIFE

23.06.2016Zürich, Werk21
Jun.
23
2016