FAR FROM FINISHEDTourdaten, Tickets, Interviews, Tonträger

Nächster Termin:

nicht bekannt
No Votes
Bewertung:
Artist Foto
Artist Foto

Genre

Punkrock/Hardcore

Shows

209 Shows in 107 Städten / 15 Ländern

Zeitraum

08.09.2005 - 25.05.2013

Letzte Show

25.05.2013 - DE-Düsseldorf, Pitcher

Nächste Show

nicht bekannt

Booking

Tourdaten (Archiv)

Archiv
Sep.
8
2005
Donnerstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Sep.
12
2005
Montag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Sep.
13
2005
Dienstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Sep.
14
2005
Mittwoch Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Sep.
15
2005
Donnerstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Sep.
16
2005
Freitag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Sep.
17
2005
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Sep.
18
2005
Sonntag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
123
...
2627
Sep.
28
2005

Interviews

[[Issue]]

FAR FROM FINISHED - Still living the bastard's way

Im Jahr 2005 erschien das erste Album der Wahl-Bostoner Streetpunks FAR FROM FINISHED mit dem Titel "East Side Of Nowhere", und selten hat die Welt ein so geniales Debüt gesehen. Zwei Jahre später, im Juli dieses Jahres haben die Jungs dann den Nachfolger "Living In The Fallout" vorgelegt, der in Europa bei People Like You erscheint. Mit dem neuen Album konnten sich die Jungs noch mal steigern, mehr Melodie auf der einen Seite, aber gleichzeitig auch mehr Arschtritt-Punksongs. Von den Live-Qualitäten der Herren konnte man sich unlängst auch in Deutschland überzeugen und das hoffentlich nicht zum letzten Mal. Ein Interview war also eigentlich schon längst überfällig und so stellte ich Sänger Steve Neary einige Fragen.Glückwunsch zu "Living In The Fallout", ist wirklich genial geworden. Welche Reaktionen habt ihr bisher bekommen?Danke! Wir haben bisher nur positive Reaktionen bekommen. Die Leute wollen Ehrlichkeit und ich denke, sie wissen, dass sie das bei unseren Platten bekommen. Wenn man das auf Platte bringt, was einen selbst beschäftigt, dann gefällt das den Leuten und sie können einen Bezug dazu herstellen.Was habt ihr bei "Living In The Fallout" anders gemacht, als bei "Eastside Of Nowhere", eurem vorigen Album ?Wir haben mehr von den Sachen eingebracht, die uns als Band und früher, als wir Kids waren, beeinflusst haben. Wir wollten nicht nur einfach irgendeine Streetpunk-Platte machen, sondern noch mehr wiedergeben, wer wir sind und was wir mögen. Wir wollten die ganze Sache noch stärker pushen und so die besten Elemente von Working-Class-Punk noch mehr betonen. Keep it fresh!"Eastside Of Nowhere" war wirklich verdammt gut für ein Debütalbum. Habt ihr vorher in anderen Bands gespielt?Ich persönlich habe noch in keiner anderen Band gespielt, seit ich fünfzehn war. Marc hat vorher in ein paar anderen Bands gespielt, THE RUSTED CROWNS, THE STUMBLERS, THE USM, NO BUENO ... um nur ein paar zu nennen. Pesky war bei den UGLY STICKS und Paul bei OIL.Eure Bandgeschichte begann ja in New York. Warum seid ihr dann nach Boston gegangen?Wir hatten schon mal eine Show in Boston gespielt, bevor wir überhaupt richtig als Band zusammengespielt haben und wir beschlossen, dass wir da einfach hinziehen müssten. Wir waren Kids, die nichts zu verlieren hatten. Ich selbst war sogar obdachlos, und wir sagten einfach "Fuck it, was soll's!" Es ist egal, wo man herkommt, es kommt darauf an, was man tut.Wie war die Arbeit mit Jim Siegel?Wir lieben es, mit ihm zu arbeiten. Wir haben schon "East Side Of Nowhere" mit ihm gemacht, aber das war mehr so was wie ein selbstproduziertes Album. "Living In The Fallout" wurde dagegen von ihm, Marc und mir produziert.Ich hatte vergangenes Jahr bereits das Vergnügen, euch im Vorprogramm der DROPKICK MURPHYS zu sehen. War das euer erstes Mal in Europa und wie ist es so, für die Murphys zu eröffnen?Das war unser zweites Mal und wie immer hat es sehr viel Spaß gemacht. Wir haben ein enorm positives Feedback bekommen, es war echt unglaublich. Außerdem sind die Jungs so extrem cool drauf, dass es noch zehnmal mehr Spaß macht. Wir hören ja dieselbe Musik und daher sieht man sich öfter mal in der Kneipe oder bei einem Konzert. Das sind auch ganz normale Jungs, die nicht vergessen haben, wo sie herkommen. Sie sind auf jeden Fall Freunde von uns.
 

Reviews

FAR FROM FINISHED

© Ox Fanzine #60 / Claudia Luck

East Side Of Nowhere CD

Das allseits geliebte Städtchen Boston im US-Bundesstaat Massachusetts hat eine Fläche von etwa 119 Quadratkilometern. Auf jeden Quadratkilometer kommen circa 2,4 gute Bands. Macht also rein rechnerisch insgesamt total viele. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass Bands sogar schon mutwillig von - sagen wir mal New York - dahin ziehen, damit es noch mehr werden, so geschehen bei FAR FROM FINISHED. Die veröffentlichen mit "East Side Of Nowhere" ihr Debütalbum, und man hat es selten, dass gleich der erste Schuss so ein Volltreffer wird. Man muss allerdings auch sagen, dass das Album von Jim Siegel produziert wurde, der eigentlich fast alle guten Bands aus Boston produziert, beispielsweise die DUCKY BOYS, die BLUE BLOODS und natürlich die Über-MURPHYS. Damit wäre der Sound auch schon weitestgehend geklärt: Boston-Streetpunk par excellence! Auch die Tatsache, dass Ex-STREET DOG Rob Guidotti mittlerweile bei FAR FROM FINISHED eingestiegen ist und dass Mark von den DUCKY BOYS bei dem Album am Bass zu hören ist, könnte eventuell etwas damit zu tun haben. Was FAR FROM FINISHED dabei so individuell macht ist, dass sie einen ziemlichen Rock'n'Roll-Touch dabei haben. Das hört man besonders beim letzten Lied der Platte "The bastard's way" raus, bei dem es eine schicke Slapbass-Einlage gibt. Ich würde mal sagen, der Umzug hat sich gelohnt. Klasse Album. (29:01) (8)

 

FAR FROM FINISHED

© Ox Fanzine #93 / Lauri Wessel

Forgettable

„Forgettable“ heißt auf Deutsch „leicht zu vergessen“. Leider ist dieser Titel haargenau die beste Beschreibung des neuen Longplayers der Bostoner FAR FROM FINISHED. Ich sage „leider“, weil FAR FROM FINISHED einst knackigen Streetpunk spielten, der an die STREET DOGS und die frühen DROPKICK MURPHYS erinnerte.Ich sage „haargenau“, weil FAR FROM FINISHED neuerdings gänzlich langweiligen Pop-Punk spielen, gegen dessen Laschheit FALL OUT BOY rocken und THE HIGHER hart sind. Kurzum: „Forgettable“ ist eine der Enttäuschungen des Jahres.Und fragt mich nicht, warum FFF ihren Stil so radikal geändert haben.

 

FAR FROM FINISHED

© Ox Fanzine #107 / Lars Weigelt

Let’s Be Frank

Ach, was war „Living In The Fallout“ von 2007 großartig. Ein begeisterndes Streetpunk-Album, mit dem die Bostoner locker-flockig zu Everybody’s Darlings reiften. Doch mit dem darauf folgenden „Forgettable“ von 2011 schoß sich die Band selbst ins Abseits.Cut. „Let’s Be Frank“ wagt in vier Kapiteln den Schritt zurück und blickt nach vorn, verbindet die simplen, eingängigen Hooks und Riffs früher Werke mit verbesserter Technik und ausgereifteren Arrangements.Das große Plus sind aber die meist mehrstimmigen Gesangsharmonien. Wer auch immer dieser Frank ist, diese EP schafft die Versöhnung. Spielend ... Alles wird gut, willkommen zurück!

 

FAR FROM FINISHED

© Ox Fanzine #108 / Kent Nielsen

Let’s Be Frank

FFF aus Boston spielen Punkrock mit Pop-Qualitäten – keinen Pop-Punk. Das Quintett um Sänger Steve versprüht live genug Straßenköter Attitüde und Gossenpoesie, um glaubwürdig rüberzukommen. Im Studio waren sie dagegen schlau, und nutzten die Extramöglichkeiten, die ihnen geboten wurden.So sind aus „Breakdown“ und „Mother mercy“ zwei unwiderstehliche Ohrwürmer geworden, die man beim zweiten hören sofort wieder erkennt. „Man in the picture“ funktioniert als witziges kleines Zwischenspiel, ehe es mit „Forever endeavor“ beinahe epische Maße annimmt.Hervorragend produziert von Jim Siegel (DROPKICK MURPHYS, THE UNSEEN).

 

FAR FROM FINISHED

© Ox Fanzine #73 / Claudia Luck

Living In The Fallout CD

Respekt. Mit dem Nachfolger von "East Side of Nowhere", dem Debütalbum der Bostoner FAR FROM FINISHED, übertreffen die Jungs meine Erwartungen sogar noch. Streetpunk à la DROPKICK MURPHYS, DUCKY BOYS oder STREET DOGS mit den perfekten Melodien und Texten, die weit über drinking und fighting hinausgehen. Melodische Songs wie "Roses and razorblades" und "A new tone" wechseln sich mit Punkrock-Brettern wie "Watch your back" und "Wanna be a catastrophe?" ab und treffen bei mir voll ins Schwarze. In Europa erscheint das Album übrigens nicht mehr wie der Vorgänger bei I Scream, sondern bei unser aller Lieblings-Rock'n'Roll-Label People Like You und da kann ich beiden Seiten nur gratulieren. Live konnte man FAR FROM FINISHED schon einmal im Vorprogramm der DROPKICK MURPHYS sehen und mich persönlich haben sie wirklich umgehauen. Ab Mitte September beehren sie uns dann endlich wieder mit einer ausgedehnten Europatour, die ich mir mit Sicherheit nicht entgehen lassen werde. (41:26) (9) (Diese Band war auf der Ox-CD #73 zu hören.)