CASHLESSTourdaten, Infos, Interviews, Reviews

Nächster Termin:

nicht bekannt
No Votes
Bewertung:
Artist Foto
Artist Foto

Genre

Punkrock/Hardcore

Shows

72 Shows in 58 Städten / 4 Ländern

Zeitraum

08.07.2004 - 18.11.2011

Letzte Show

18.11.2011 - DE-Simbach / Inn, Lokschuppen

Nächste Show

nicht bekannt

Tourdaten (Archiv)

Archiv
 
Jul.
9
2004
Freitag
Konzert
Tickets Tickets Tickets
 
Jul.
10
2004
Samstag
Konzert
Tickets Tickets Tickets
 
Jul.
13
2004
Dienstag
Konzert
Tickets Tickets Tickets
 
Jul.
14
2004
Mittwoch
Konzert
Tickets Tickets Tickets
 
 
 
Jul.
23
2005
Samstag
Konzert
Tickets Tickets Tickets
 
123
...
89
Jul.
30
2005

Interviews

[[Issue]]

CASHLESS - D.I.Y.-Streetpunk Deluxe

Durch SCRAPY immer wieder mal auf diese junge Band aus Niederbayern aufmerksam gemacht worden, kam ich fast zufällig im Mai ins Jugendzentrum Burglengenfeld, um neben zwei Lokalmatadoren auch CASHLESS zu hören. Die Jungs präsentierten sich trotz widrigster Umstände verdammt professionell. Ende April erschien ihre zweite CD „Kisses And Lies“, ein kraftvolles Punkrock-Album, irgendwo zwischen Streetpunk und Emo, GREEN DAY und BOMBSHELL ROCKS. Definitiv eine großartige Liveband, denen ich mit den richtigen Leuten im Hintergrund sowie ihrer ungebrochenen Motivation eine große Zukunft voraus sage. Bis sie jedoch den nächsten Sprung in die Oberliga wagen, versuchen sie im altbewährten Do-It-Yourself-Verfahren das Beste daraus zu machen. Wie sie das machen, hat mir am Telefon Schlagzeuger Florian Stadler mitgeteilt.Erst mal kurz die wichtigsten Eckdaten zur Bandgeschichte. „Zig Anläufe mit schlechten Besetzungen. Langsam formierte sich alles. Nach der EP kam Tom dazu. Durch den Re-Release der EP ‚One Hit Wonder‘ kamen wir im letzten Jahr durch City Rat zu einer Tour. 2005 ‚Kisses And Lies‘ in Eigenregie, die Phillip Seidl von FLYSWATTER aufgenommen und gemastert hat. Durch das übliche Promo-Mailing ging es zu Modern Noise, über die seit Anfang des Jahres das Meiste in Sachen Verlag und Vertrieb läuft.“Aber Epitaph wäre nach wie vor euer Wunschlabel? „Sicher. Aufgrund des großen Stammpublikums, auch wenn mittlerweile viel Scheiße auf dem Label veröffentlicht wurde, wissen Epitaph ihre Produkte auf dem Markt zu platzieren, angefangen vom internationalen Markt wie auch hierzulande am Beispiel der BEATSTEAKS. Derzeit aber passt das alles auch ohne Label, da wir durch die Unterstützung des Managements selbst wie ein mittelmäßiges Label arbeiten, uns aber eben voll auf uns konzentrieren können. Sinnvoll wird ein Label ab einer gewissen Größe, wobei man da so locker auch nicht reinkommt. So gesehen werden wir sicherlich noch einige Zeit D.I.Y. bleiben, was ich okay finde.“In eurem Song „The kids“ rechnet ihr mit der Punkrock-Szene-Polizei ab. Wie vermeidet ihr, selbst auf so eine Schiene zu geraten? „Wir versuchen allem gegenüber offen zu bleiben. Wir finden es scheiße, wenn Bands wie GOOD CHARLOTTE oder DONOTS, die auch mal so angefangen haben wie wir, als schlecht dargestellt werden, nur weil sie auf MTV laufen oder Dreizehnjährige die Konzerte der Bands besuchen. Diejenigen, die so argumentieren, sind meistens Leute, die selbst mal in Bands gespielt haben, aus denen nichts geworden ist. Als wir vor vier Jahren mit unserer Homepage online gingen, stand im Gästebuch, wir seien arrogant, völlig abgehoben und überhaupt die absoluten Wichser. Dabei hatten wir damals definitiv noch nichts erreicht! Punkrock ist für mich nach wie vor, das zu machen, was ich will, und da sind derartige Kritiken nicht gerechtfertigt, nur weil ich jetzt ein Interview im Ox oder einen kleinen Artikel im Uncle Sally’s stehen habe oder eine CD-Produktion finanziere und zwölf Euro dafür verlange, weil ich diese am besten verschenken sollte! ‚The kids‘ ist an die Leute gerichtet, die nichts für die Szene tun, aber über alles ablästern. Wenn ich mein Ding durchziehe und damit Erfolg habe, kann ich nichts Verwerfliches daran finden, wenn ich auf MTV laufe. Ich finde GOOD CHARLOTTE gut.“Du musst dich mir gegenüber nicht rechtfertigen. „Aber das genau ist doch das Problem und darum geht es auch in dem Song, dass ich mich rechtfertigen muss, weil ich in einer Punkband spiele. Sich zu limitieren hat mit Punkrock nichts zu tun.“Ihr seid zwar keine explizit politische Band, unterstützt aber auch schon politische Aktionen wie damals die „Stoppt Stoiber“-Demo in Passau. „Natürlich ist jeder von uns auch politisch interessiert und so was gehört für mich einfach auch zur Grundbildung. Wir würden Ähnliches wieder unterstützen, aber mal abgesehen davon, dass wir politische Parteien sowieso nicht unterstützen wollen, arbeitete in diesem Fall die Ortsgruppe Passau der PDS mehr als katastrophal. Für ein Konzert sollten eben auch die Konditionen etwas passen. Und kein Gartenpavillon nebst Paletten als Bühne vorm Bahnhof sowie keine Anlage. Wenn eine für uns vertretbare politische Organisation ein für uns wichtiges Thema anspricht und das Außenrum für ein Konzert passt, kein Thema. So wie in Passau geschehen, ist da niemand mit geholfen.“Habt ihr auch schon Konzerte abgelehnt? „Ja. Wenn das Publikum nichts für uns ist, spielen wir nicht – unabhängig von der Gage oder den noch so guten Rahmenbedingungen. Hatten wir alles schon mal. Leider gibt es Veranstalter, die auf dem BÖHSEN ONKELZ-Trip sind und versuchen links und rechts davon abzugrasen, wie eben beim artverwandten Streetpunk und Oi!.“Habt ihr in euren Reihen Fans aus dem Oi!-Genre? „Der stereotype Oi!-Fan ist bei uns kaum vertreten. Wir haben mal auf einer offiziellen Oi!-Veranstaltung gespielt, die auch schlecht organisiert war, was dann auch nicht gerade den besten Eindruck bei uns hinterließ, zudem ein Oi!-Skin während des Konzerts auf die Bühne pisste und wenige Minuten später die Polizei den Saal räumte. Oi!-Fans stehen nicht wirklich auf unsere Musik, was wohl auch an unserem Erscheinungsbild liegt.“Optisch erinnert ihr wirklich ein bisschen an GOOD CHARLOTTE oder GREEN DAY. „Wir fahren alle Skateboard und haben eben etwas diesen Style übernommen. Sicherlich tun wir für Promo- und Pressefotos auch etwas mehr dazu.“Warum covert ihr eine unbekannte Nummer von den RAMONES? „Wir covern nicht, um den Leuten bekannte Songs nahe zu bringen. Was den RAMONES-Song betrifft, wird im kommenden Jahr der zweite Teil des RAMONES-Tribute-Samplers ‚All Good Creetins Go To Heaven‘ erscheinen. Wir wurden gefragt, ob wir uns daran beteiligen wollen und so haben wir nach einem RAMONES-Song gesucht, der zum einen nicht typisch nach RAMONES klingt, unbekannt ist und uns gefällt.“Wie schätzt ihr die Punkszene in Deutschland derzeit ein? „Ich finde, sie wächst wieder etwas an, eben auch aufgrund der Tatsache, dass Bands wie GOOD CHARLOTTE, GREEN DAY und SIMPLE PLAN wegen ihrer Massentauglichkeit in den Charts zu finden sind. Und deren Einflüsse sind dann bei ZSK oder kleineren Bands feststellbar, da die Leute durch GOOD CHARLOTTE eben andere Bands kennen lernen. Meine erste Platte war von MILLENCOLIN, die in Schweden, Japan und Australien in den Charts zu finden sind. Durch diese Bands finden die jungen Leute den Einstieg. Folglich wächst die Szene und die Konzerte sind auch wieder besser besucht. Eine Entwicklung, die insgesamt positiv ist.“Würdet ihr euch des Erfolgs wegen die Musik diktieren lassen? „Ursprünglich war im Vertrag mit Modern Noise eine Bestimmungsklausel enthalten, die besagte, dass das Management den Sound bestimmen oder auch mal ein Veto einlegen darf. Wir bestimmen nach wie vor selbst, wie sich unsere Musik entwickelt, ohne dass wir jetzt größere Veränderungen in naher Zukunft planen. Wir schreiben die Songs, wie sie kommen. Mal werden sie poppiger, mal etwas rockiger. Die Entwicklung von ‚One Hit Wonder‘ zu ‚Kisses & Lies‘ zeigt, dass wir langsamer und poppiger geworden sind. Keine Ahnung, wie sich das in Zukunft fortsetzen wird, da wir auch noch nie in derart großen Ebenen waren, um sich entscheiden zu müssen.“Was steht in naher Zukunft an? „Viele Konzerte und eine Split-Veröffentlichung, wenngleich noch nicht entschieden ist, mit welcher ausländischen Band, welche Songs, welches Format und wahrscheinlich wieder in Eigenregie, da Split-Release bei Labels nicht gerne angenommen werden, wir aber trotzdem einen weiteren Markt erschließen wollen, um so weiterhin etwas mehr Publicity für die Band zu bekommen.“Vielen Dank für dieses Interview
 
[[Issue]]

CASHLESS - Feuer und Flamme

CASHLESS kommen aus Niederbayern, aus der Provinz – und sind vor allem eines nicht: provinziell. Ihr neues Album „From Sparks To Fire“ ist jüngst erschienen, weshalb Gitarrist Olli mir ein paar Fragen zu Band und Platte beantwortete.„The world’s not waiting for you“, singt ihr im Opener „How to move“. Lässt sich so die Erfahrung als kleine Band zusammenfassen?Na ja, in dem Song geht’s eigentlich darum, dass man sich diesen Satz ständig von seinen Mitmenschen anhören muss, weil man scheinbar nichts auf die Reihe kriegt ... Aber wahrscheinlich trifft das auch auf die Erfahrungen als Independent-Musiker zu. Die Zeit verrinnt, und wenn du dir nicht selbst hilfst, macht das auch sonst niemand.„Man möchte mit DROPKICK MURPHYS, RANCID, SOCIAL DISTORTION oder TURBO AC’s in einen Topf geworfen werden“, hieß es im Ox noch 2008 über „Living Between The Lines“. Nun, der Vergleich wird beim neuen Album kaum kommen, denn das ist viel melodiöser und poppiger geworden, da ist kein Streetpunk mehr. Wie seht ihr eure Entwicklung?Also zuallererst muss man mal sagen, dass unsere Musik schon immer sehr Pop-affin war, zumindest vom Songwriting her. Auch auf unseren ersten Releases, die noch wesentlich rauher waren, gab es immer Melodien zum Mitsingen. Das ist uns auch wichtig. Dass die neuen Songs jetzt anders sind, hat sich einfach so ergeben. Wir wollten nicht zweimal dieselbe Platte aufnehmen. Außerdem hören wir alle sehr viel verschiedene Musik und wollten das Album nicht zu eindimensional klingen lassen. Klar sehen wir uns noch immer als Punkrock-Band, wir lieben Bands wie RANCID, SOCIAL DISTORTION oder AGAINST ME!, aber es gibt da draußen so viel wunderbare Musik, warum also Scheuklappen tragen?Werft mal einen Blick zurück: Wie war das, als ihr als kleine Provinzband angefangen habt, und über welche Stationen seid ihr dahin gelangt, wo ihr heute steht? Und ... wo steht ihr?Wo wir stehen, ist schwer zu sagen, weil sich für uns jedes Album wie ein Neuanfang anfühlt. Was man definitiv sagen kann ist, dass wir einfach fünf Freunde sind, die Musik lieben und gerne unterwegs sind. Wir machen das jetzt seit knapp zehn Jahren und stehen immer noch voll dahinter. Das war auch von Anfang an so. Wir wollten immer so viele Konzerte wie möglich spielen, Platten aufnehmen und für andere Menschen Musik machen.Ihr habt euch schon vor einer Weile mit My Redemption ein eigenes Label gegründet. Wie sind eure Erfahrungen, würdet ihr das jeder Band raten, statt darauf zu hoffen, von irgendwem entdeckt und gesignt zu werden?Es spricht nichts gegen einen lukrativen Deal mit einem fähigen Label als Partner. Bloß ist es ja kein Geheimnis, dass es in der heutigen Zeit alles andere als leicht ist, als Band irgendwo unterzukommen. Deshalb: Arsch hoch und selber machen! Wenn dir keiner die Chance gibt, Musik zu machen und Platten zu veröffentlichen, dann gib sie dir selbst. Mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Fleiß lässt sich definitiv was bewegen. Den naiven Rockstar-Traum darf man dabei natürlich nicht im Hinterkopf haben. Das ganze D.I.Y.-Ding ist harte und oft schlecht bezahlte Arbeit, aber es macht Spaß und es bringt mehr, als den ganzen Tag über den Niedergang der Musikindustrie nachzudenken.Was treibt ihr sonst so, womit finanziert ihr eure Band, euer Label, das Touren, wie ist das Leben in 94424 Arnstorf?Das Ganze ist eigentlich als Selbstläufer konzipiert, sprich: jeder mit der Band verdiente Cent fließt wieder in die Bandkasse. Unser finanzieller Spielraum ist dadurch zwar limitiert, andererseits können wir tun und lassen was wir wollen, sind niemandem Rechenschaft schuldig und somit komplett unabhängig. Ein „Leben in Arnstorf“ gibt es übrigens momentan nicht wirklich, da jeder von uns woanders wohnt. Die Keimzelle der Band ist zwar immer noch dort, auch unser Proberaum. Aber die einzelnen Bandmitglieder leben unter anderem in Regensburg, Deggendorf und München.
 

Reviews

CASHLESS

© Ox Fanzine #94 / Lauri Wessel

From Sparks To Fire

CASHLESS lösen auf diesem Album die Genregrenzen zwischen Punk, Rock und Folk teilweise auf. Deswegen klingt die Platte wesentlich langsamer und nachdenklicher als ihre vorherigen Releases. Wir erinnern uns: die Band aus Arnstorf gibt es ja schon zehn Jahre und bisher spielte sie eine spritzige Mischung aus Street- und Melodypunk, die ein wenig an STRIKE ANYHWERE oder OFF WITH THEIR HEADS erinnerte.Die Songs von „From Sparks To Fire“ sind nun wesentlich stärker von Springsteen und Co. inspiriert, weswegen CASHLESS nicht mehr so schnell und nicht mehr ganz so bissig sind wie zuvor. Das ist gut, weil sich die Band weiter entwickelt und den Hörer stärker herausfordert als zuvor.Man muss sich erst an „From Sparks To Fire“ gewöhnen, um die Platte zu mögen. Man muss diese musikalische Entdeckung der Langsamkeit sacken lassen und die Platte drei, vier Mal hören, ehe sie wirkt, dann entfaltet sich ein echter Grower, der nur wenige Schwachstellen hat.

 

CASHLESS

© Ox Fanzine #60 / Joachim Hiller

Kisses And Lies CD

Nach der EP von 2002 haben sich die aus Bayern stammenden CASHLESS mit ihrem ersten Album noch mal Zeit gelassen, aber man sollte eben nie etwas überstürzen, sondern sich immer Zeit lassen und nehmen, das Endergebnis kann davon nur profitieren. Und so ist "Kisses And Lies" ein wirklich verblüffend stimmiger, ausgereifter Longplayer geworden, ist das Dutzend Songs wirklich vorzüglicher Punkrock/Streetpunk auf internationalem Niveau, der zwar noch nicht die Reife und Eigenständigkeit von Bands wie GENERATORS, BOMBSHELL ROCKS, BOUNCING SOULS oder DROPKICK MURPHYS (minus deren Folk-Einflüsse) hat, aber mir zusammen mit dem aktuellen DISCIPLINE-Album in diesem Genre am besten gefällt. Knackige Punk-Songs, immer mit ordentlich Rotz runtergespielt und im oberen Geschwindigkeitsbereich, mit rauhem, wütendem Gesang, aufgelockert durch Grölparts mit "Ohohoho"-Chören, immer schön melodiös und genau die richtige Musik zum gepflegten Biertrinken, jedoch ohne jede Oi!-Stumpfheit. Wenn CASHLESS von der Energie und Spielfreude dieser Platte auch nur die Hälfte auf die Bühne bringen, sind ihre Konzerte sicher eine enorm mitreißende Angelegenheit. Und dass auch die Attitüde stimmt, dass man mit Wut und Engagement gegen die herrschenden Strukturen anrennt, beweisen die Texte, etwa von "Bulletproof" oder "Together we're screaming". Auch bemerkenswert: Die differenzierte, klare und druckvolle Produktion. CASHLESS, den Namen sollte man sich merken. (44:02) (8)

 

CASHLESS

© Ox Fanzine #77 / Simon Brunner

Living Between The Lines

Das neue CASHLESS-Album "Living Between The Lines" gibt sich selbstbewusst, man möchte mit DROPKICK MURPHYS, RANCID, SOCIAL DISTORTION oder TURBO AC's in einen Topf geworfen werden. In Sachen Geradlinigkeit und Kurzweiligkeit ist das neue Album eine ganz klare Steigerung, und im Prinzip machen CASHLESS da weiter, wo sie vor drei Jahren aufgehört haben; großartig produzierte aggressive, geradlinige Rockmusik ohne Ecken und Kanten, mit der einen oder anderen Hymne und flächendeckend mehrstimmigen Gesang. Da darf dann eine Ballade wie "Tame", die von den GOO GOO DOLLS sein könnte, auch nicht fehlen. (7) (Diese Band war auf der Ox-CD #77 zu hören)

 

CASHLESS

© Ox Fanzine #55 / Olli Willms

One Hit Wonder From The Streets CD

Oh weh, jetzt schreib ich mich wieder um Kopf und Kragen. CASHLESS aus dem Süden der Republik spielen Streetpunk der Marke BOMBSHELL ROCKS und RANCID. Meine Meinung zur Überbewertung dieser Bands habe ich schon und zurückliegenden Ausgaben kundgetan. In den letzten Monaten bzw. Jahren kommen anscheinend immer mehr Bands auf den Trichter, auf diesen Zug aufzuspringen. Das ganze nimmt fast schon Ausmaße wie zu Zeiten des Melodycorehypes an. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, die sechs Songs sind durchaus ok, ich kann es halt nur nicht mehr hören.