MASONSTourdaten, Infos, Interviews, Reviews

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Genre

Rock'n'Roll/Garage

Shows

21 Shows in 17 Städten / 4 Ländern

Zeitraum

31.10.2004 - 14.11.2010

Letzte Show

14.11.2010 - FR-Montpellier, Le Mojomatic

Nächste Show

nicht bekannt

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Tourdaten (Archiv)

Archiv
 
Nov.
2
2004
Dienstag Tickets Tickets Tickets
Konzert
 
Nov.
4
2004
Donnerstag Tickets Tickets Tickets
Konzert
 
 
 
Nov.
10
2004
Mittwoch Tickets Tickets Tickets
Konzert
 
Nov.
12
2004
Freitag Tickets Tickets Tickets
Konzert
 
Nov.
13
2004
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert
 
123
Jun.
3
2005

Reviews

MASONS

© Ox Fanzine #90 / Judith Richter

Live.Loud.Rare

Geil ist ja erstmal das Coverartwork, denn auf den zweiten Blick entdeckt man im Hintergrund Motorräder und eine nackte Frau, hui! Für die Ohren gibt es neu abgemischt und remastert ein paar Live-Aufnahmen von der 2005er Tournee.Hundertprozentig ist der Sound jedoch leider nicht geworden, aber wer die MASONS mag, der wird „Midnight hour“, „Think I’m in Texas“ oder „I wanna be good“ mit ein bisschen Rauschen in Kauf nehmen.Allerdings kann man sich auf diesem Album auch fünf kleine Kostproben von Tom Franks neuer Band SMALLSTONE anhören. Und wie es meistens so ist, der Sänger bestimmt die Musik, und somit unterscheiden sich beide Bands nicht großartig voneinander: Country-Blues, Billy-Blues, undefinierbar, aber einzigartig.

 

MASONS

© Ox Fanzine #36 / Joachim Hiller

Plymouth Rock CD

Schon der erste Blick auf's Cover des MASONS-Albums lässt keine Fragen offen: Flammen und ein sportliches amerikanisches Automobil der Siebziger Jahre. Das sieht nach Rock aus, und ja, hier gibt's auch Rock - was im übrigen auch jeder weiss, der vor ein paar Ausgaben ihren Song "Crash my car" auf der Ox-CD gehört hat.Sie kommen aus Lawrence, Kansas, sind ein Trio, haben eine Schlagzeugerin mit Nietenlederjacke und spielen CRAMPS-lastigen Rockabilly/Rock'n'Roll, schrecken aber auch kein Stück davor zurück, das Gaspedal mal voll durchzulatschen und es so richtig bratzen zu lassen.Richtig scary der Gesang: fauchend und hallig verzerrt, wie das alptraumhaft verzerrte Abbild der Stimme des Kings - und MISFITS-Fans scheinen die MASONS überdies auch noch zu sein. Der King wird übrigens auch gecovert ("Girls girls girls"), ebenso wie die SONICS ("The witch").Klasse Scheibe, ein gutes Stück anders als das, was man sonst so aus dieser Richtung vorgesetzt bekommt. Mit Middle Class Pig, dem kleinen Label aus Tübingen muss man angesichts der MASONS, HEFNERS und CRETIN 66 definitiv rechnen in Zukunft.

 

MASONS

© Ox Fanzine #37 / Joachim Hiller

Plymouthrock LP + 7"

Yiiihaaaa! Im letzten Ox hatte ich das Album der MASONS bereits gebührend abgefeiert, also gegebenenfalls dort nachschlagen, denn an dieser Stelle nur soviel: das Teil mit dem geschmackvollen Aoutocover gibt's nicht nur als CD, sondern als sehr, sehr geil aufgemachte LP mit schickem Flamejob und orangefarbenem Vinyl - und obendrein liegt auch noch eine ebenfalls buntvinylige 7" mit vier weiteren Songs, die zwar auch auf der CD enthalten sind, aber irgendwie nicht mehr auf die LP gepasst haben. Schickes Package, das rockt UND rollt.

 

MASONS

© Ox Fanzine #41 / Joachim Hiller

The Masons LP/CD

Die geschätzten MASONS haben endlich ihr neues Album raus, und yeah, die Scheibe ist cool. Im Vergleich zum Vorgänger ein ganzes Stück rauher, knarziger, aber damit auch wilder und direkter - das gefällt.Ein bluesig-swampender Garage-Punk´n´Roll-Klotz, produziert von Mike McHugh, der auch schon Andre Williams auf der einen Seite und den göttlichen B-MOVIE RATS auf der anderen Seite behilflich war, ihr Soundkorsett so richtig schick eng anzuziehen.Distorto-Country-Trash-Punk at its best, irgendwie auch den CRAMPS sowie Elvis auf der Spur und super lässig shakend - das läuft sehr sehr gut rein. Schade nur, dass sie unsere Region auf der D-Tour Anfang Dezember gezielt umschiffen, denn ich hätte die Burschen auch gerne mal in natura gesehen - und sie gefragt, was es mit diesen allgegenwärtigen Freimaurer-Anspielungen auf sich hat.Und supergroßartig das (echte?!?) Foto im Booklet: "Adopt a highway litter control: next 1 mile knights of the ku klux klan". Is´ nich´ wahr, oder? Näääää...

 

MASONS

© Ox Fanzine #47 / Jörkk Mechenbier

Witchita LP/CD

Die Familie "Hell Yeah", bestehend aus Mutter Middle Class Pig Rec. und Daddy THE MASONS, hat ihren dritten Sohn geboren. Der Name "Witchita" lässt viele Mutmassungen über den Charakter des Kleinen zu, aber am besten trifft es folgende Umschreibung: Dieser kleine Bastard ist erst wenige Wochen alt verdammt, hat dafür aber schon verdammt dicke Eier. Ausserdem ist er in einer verdammten amerikanischen Kleinstadt aufgewachsen, hat Dreck gefressen, wohnt in einer gottverdammten Garage, mag Blues und natürlich belassenen, stampfenden Garage-Rock'n'Roll. Der CRAMPS-Vergleich greift meiner Ansicht nach nur an diversen Backgroundguitar-Parts und vielleicht hier und da bei Tom Franks Stimme. Der OBLIVIANS-Vergleich mag die "roughness" (Schreiber erschiessen, sofort erschiessen...) des kleinen Kerlchens widerspiegeln. Verdammt fiese, fuzzige Gitarren, stampfender, präziser Drumsound und verdammt fett durchlaufende Bassline tun das übrige. Anspieltips, falls ihr das Ding im Laden stehen seht, sind die Nr. 5: "Dying of a broken heart" und natürlich die Nr. 2: "Mr. Pharmacist" (im Original von THE FALL), wow!!! Aus L.A. kommen also nicht nur Melodic Punk-Rotzgören, sondern auch richtig schmutzige Männer mit schmutzigen Instrumenten, schmutzigen Gedanken, schmutzigem Sound und... ja, schmutzigem, bluesigem Rock & Roll eben! Verdammt, verdammt, verdammt schmutzige Geschichte, das. Und das ist verdammt nochmal verdammt gut so!!! Hell yeah, verdammt, sagt der Onkel! Buy it and get dirty too... Dieses Review enthält 15 mal das Wort "verdammt". Verdammt cool, oder?!

 

MASONS

© Ox Fanzine #62 / Tom Küppers

Youngblood LP/CD

Sitzt ein kleiner Amerikaner in Schwaben und veröffentlicht haufenweise tolle Platten. Klingt komisch, ist aber so (vgl. "Sendung, die, mit Maus, der"). Und auch "Youngblood", das neue Werk der MASONS, bietet das, was sich das Middle Class Pig auf die Fahnen geschrieben hat: "Experience the most decadent rock'n'roll the western world has to offer". Und verdammt, das Pig hat recht: das hier lebt, atmet und verdaut Rock'n'Roll. Dank des bluesigen Sounds ist dies wohl kein Album für junge Hüpfer, das hier ist was für alle "Arschlöcher" und "Schlampen" (bitte genreübergreifend verstehen), die sich verzweifelt in den Bars dieser Welt auf den Hockern halten, um irgendwie dieses verfluchte Dasein zu überstehen. Hier spricht das wahre Leben zu dir, so dreckig und scheiße, wie es nun mal sein kann. Kein plakatives "Steh auf, wenn du am Boden liegst ...", das hier ist viel subtiler und besser, denn es wird Leben retten! Denn solche Platten sind es, die all den Untoten da draußen zeigen, dass es etwas gibt, für das sich der ganze Scheiß lohnt. Da können sich andere tausend weiß-rote Streifen auftätowieren oder sich nach Reptilien benennen oder direkt in Papis Carport einziehen, this is the real shit, mein Freund. Und ja, auch die Bonustracks aus grauer Vorzeit der MASONS überzeugen auf ganzer Linie, so kann man den Werdegang hin zu diesem, nennen wir es ruhig Meisterwerk, nachverfolgen. (9)

 

Konzert

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ROGERS

DAS PACK
Jul.
21
2016