MAHONESTourdaten, Tickets, Interviews, Tonträger

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Genre

Punkrock/Hardcore

Shows

208 Shows in 152 Städten / 20 Ländern

Zeitraum

14.08.2008 - 11.09.2015

Letzte Show

11.09.2015 - NL-Landgraaf, Oefenbunker

Nächste Show

nicht bekannt

Booking

Tourdaten (Archiv)

Archiv
Aug.
14
2008
Donnerstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Aug.
15
2008
Freitag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Aug.
16
2008
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Aug.
20
2008
Mittwoch Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Aug.
21
2008
Donnerstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Aug.
23
2008
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Aug.
29
2008
Freitag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
Aug.
30
2008
Samstag Tickets Tickets Tickets
Konzert - Punkrock/Hardcore
 
123
...
2526
Aug.
31
2008

Tonträger bei finestvinyl

Cover

MAHONES, THE - THE HUNGER & THE FIGHT | LP

Limitiertes Vinyl! The Mahones aus Kingston, Ontario in Kanada sind wohl neben Dropkick Murphys und Floggin' Molly die bekannteste Folk Punk Band aus Nordamerika. Gegründet 1990 als St. Patricks Day Projekt von Sänger Finny McConnell wurde aus dem Projekt schnell mehr und mittlerweile eine der besten Acts die Irish-Folk-Punk wohl zu bieten hat. Ihr vorletztes Album "The Black Irish" erhielt in den USA den rennomierten Titel "Best Punk Rock Album" von den Independent Music Awards. Mehrere Songs von Ihnen wurden für Filmsoundtracks verwendet. Das letzte Album "Angels & Devils" wurde in allen wichtigen Folk Magazinen als Bestes Folk Punk Album des Jahres bezeichnet und erreichte in Deutschland die Top 10 der Itunes Charts. Die Band hat mittlerweile in 30 Ländern dieser Erde getourt und mehr und mehr Fans bekommen. So wurde in Italien vor 5000 Fans auch ein Live Album eingespielt, welches die Band selber veröffentlich hat. Nun sind sie mit "The Hunger & The Fight" wieder da! Das Album ist ein Konzept Album und in zwei Teile aufgeteilt. Teil 1 liegt euch nun vor und erscheint Halloween 2014 auf Wolverine Records. Teil 2 folgt dann im Februar 2015. Keine Frage, The Mahones sind eine essentielle Band für das Genre Folk Punk und haben Hymnen für die Ewigkeit geschrieben. Und die Geschichte geht weiter...
 
Cover

MAHONES, THE - THE HUNGER & THE FIGHT PT.2 | LP

THE MAHONES aus Kingston,Ontario in Kanada sind wohl neben Dropkick Murphys und Floggin' Molly die bekannteste Folk Punk Band aus Nordamerika. Gegründet 1990 als St.Patricks Day Projekt von Sänger Finny McConnell wurde aus dem Projekt schnell mehr und mittlerweile eine der besten Acts die Irish-Folk-Punk wohl zu bieten hat. Ihr vorletztes Album "The Black Irish" erhielt in den USA den rennomierten Titel "Best Punk Rock Album" von den Independent Music Awards. Mehrere Songs von Ihnen wurden für Filmsoundtracks verwendet. Das letzte Album "Angels & Devils" wurde in allen wichtigen Folk Magazinen als Bestes Folk Punk Album des Jahres bezeichnet und erreichte in Deutschland die Top 10 der Itunes Charts. Die Band hat mittlerweile in 30 Ländern dieser Erde getourt und mehr und mehr Fans bekommen. So wurde in Italien vor 5000 Fans auch ein Live Album eingespielt, welches die Band selber veröffentlich hat. Im Frühjahr 2015 waren sie die europäische Supportband von DROPKICKS MURPHYS und spielten anschliessend neben einer US Tour auch auf dem bekannten Punk Rock Bowling in Las Vegas. Um anschliessend eine weitere Europatour zu spielen (Sie werden nächstes Jahr im Februar eine weitere Tour in Europa spielen).Ziemlich genau vor einem Jahr erschien das "The Hunger+The Fight Pt.1", welches eher die Wurzeln und Traditionen des Folk Punk begutachtete und viele ruhige und auch melancholische Momente hatte. Hier ging es inhaltlich hauptsächlich um die irischen Wurzeln und wie sie in die den Weg nach Nordamerika gefunden haben.Nun sind sie mit "The Hunger & The Fight Pt. 2" wieder da! Das Album ist wesentlich (Punk) Rock lastiger und zeigt die Band sehr hymnenhaft! Inhaltlich ist hier jetzt die USA das Hauptthema und wie sich das irische Erbe dort wiederspiegelt.
 

Interviews

[[Issue]]

MAHONES - Die RAMONES der Irish-Folk-Music

Die kanadischen MAHONES haben irische Wurzeln, lieben Punk und sind mit der Volksmusik ihrer Ahnen aufgewachsen. Man könnte meinen, dass sie die kleinen Brüder der großen, erfolgreichen DROPKICK MURPHYS sind, mit denen sie gerade lange auf Tour waren. Stimmt aber nicht: Die MAHONES gibt es seit 25 Jahren, die Murphys als die Klassenbesten des Genres erst seit 1996. Die MAHONES sind damit nach den POGUES die älteste Band im Folkpunk-Zirkus. Frontmann Finney McConnell erklärte uns vor dem gemeinsamen Konzert mit dem Murphys-Nachwuchs in Köln, was seine Band so besonders macht – und wie das ist, mit Shane MacGowan abzustürzen.Finney, THE MAHONES werden in diesem Jahr 25 Jahre alt. Das ist ein Jubiläum und damit etwas Besonderes. Was ist das Besondere an deiner Band?Wir waren die Ersten, die diese Art der Musik – die Kombination von Irish Folk und Punk – spielten und damit das fortsetzten, was die POGUES begonnen hatten.Und doch sind jüngere Bands wie DROPKICK MURPHYS oder REAL McKENZIES deutlich bekannter als ihr und füllen die größeren Hallen. Was ist euer Alleinstellungsmerkmal gegenüber dieser Konkurrenz?Wir haben allen, die nach uns kamen, den Weg bereitet. Und wir sind die Schnellsten von allen, haha! Da sind wir konsequent. Wir sind die RAMONES der Irish-Folk-Music. Daher ja auch unser Name: Er ist eine Kombination aus „Ramones“ und „Pogue Mahone“, dem Ur-Namen der POGUES.Ihr habt euch allerdings nicht im RAMONES-Stil den gleichen Familiennamen, „Mahone“, gegeben. Das ist dann ja schon wieder inkonsequent.Von wegen inkonsequent: Wir wollen nur nicht bei den RAMONES klauen. Das machen ja schon genug Leute. Und jeder rennt mit ihrem Band-Logo auf dem Shirt rum. Da müssen wir nicht mitmachen. Wir ehren sie auf andere, auf musikalische Weise. Würde Dee Dee noch leben, hätte ich ihn wahrscheinlich darum gebeten, einen Song für uns zu schreiben.In dem Vierteljahrhundert eurer Existenz habt ihr 13 Alben rausgebracht und tourt nahezu endlos. Braucht ihr nicht mal eine Auszeit?Gar nicht. Denn MAHONES sind mehr eine Leidenschaft als ein Job: Ich darf Gitarre spielen, vor Menschen auftreten und um die Welt reisen. Mein Leben klingt wie ein Urlaub! Warum sollte ich mich da beschweren? Auch wenn ich noch nicht einmal mit meiner Frau Katie auf Hochzeitsreise gehen konnte, haha. Wir widmen uns eben mit allem, was wir haben, dieser Band. Außerdem ist das mit der Auszeit natürlich auch leichter gesagt als getan. Denn: Wir müssen touren, um zu überleben. In der heutigen Zeit verdienst du ja kein Geld mit Platten. Klar, die Musikfirmen werden reich. Auch die Musikanbieter wie Spotify oder iTunes werden reich. Aber die Musiker selbst bleiben arm. Ein Beispiel: Pharrell Williams, dieser R’n’B-Sänger, hat für seinen Song „Happy“ von Spotify einen Scheck über 5.000 Dollar bekommen. Lächerliche 5.000 Dollar! Das Stück hat die Welt rauf- und runter hört. Also wird eine Band wie wir erst recht keinen Cent mit ihren Liedern verdienen.Das ist in der Tat ein Problem, wenn auch kein neues.Nein. Und deswegen müssen diese großen Firmen eigentlich zerstört werden. Und das geht nur, wenn die Leute wieder mehr Musik auf Vinyl oder CD kaufen. Und wir müssen derweil weiter touren, um zu überleben.Du deutest damit eine Abnabelung der Musik von den großen Labels an. Ein Weg dazu ist auch das Crowdfunding. Den seid ihr mit eurem neuen Album „The Hunger & The Fight“ zuletzt selber gegangen. Ist Crowdfunding die moderne Version von D.I.Y.?Absolut. Es ist eine rundum gute Sache. Und zwar aus mehreren Gründen. Erstens kommt man schnell an das benötigte Geld. Wir selbst haben innerhalb weniger Monate 10.000 Dollar zusammenbekommen, um unser Album zu produzieren. Und auch wenn dir hinterher jemand dieses Album klaut, indem er es sich illegal herunterlädt, hast du nichts verloren – weil es eben vom Geld deiner Fans bezahlt wurde, nicht von deinem eigenen Geld. Die Fans wiederum haben für diesen Vertrauensvorschuss schöne Specials bekommen: Signierte Alben, Bühnenrequisiten, spezielle Songs. Das ist denn auch der zweite Vorteil des Crowdfundings: Du stehst dadurch viel intensiver in Kontakt mit deinen Fans. Und drittens und schlussendlich sind wir nicht abhängig von irgendeinem Label oder Management. Wir haben die Fäden selber in der Hand und können machen, was wir wollen. Mit Verträgen kannst du das nicht. Das ist in der Tat DIY.Ihr seid bekannt dafür, dass ihr mit euren Fans – auch abseits des Crowdfundings – einen regen Austausch pflegt.Ja, denn die Musik gehört ihnen. Ihnen gegenüber sind wir daher deshalb sehr großzügig. Das geht so weit, dass ich täglich ein paar Fans auf die Gästeliste setze, dich ich nicht kenne. Sie schreiben mich an und sagen mir, sie hätten kein Geld, um sich das Ticket zur Show zu kaufen – und ich lade sie ein. Das gehört dazu. Das sind wir den Leuten schuldig. Außerdem hat mir meine Mutter immer gesagt: „Egal was du tust, Finney: Sei kein Arschloch, sondern ein guter Mensch! Denn gute Menschen überleben.“ Das habe ich beherzigt, haha.Sprechen wir über die Musik auf eurem neuen Album: Auf „The Hunger & The Fight“ finden sich Songs, die über sechs Minuten und damit für eine Punkband schlichtweg zu lang sind.Ja. Ich stehe eben genauso auch auf Prog-Rock und liebe PINK FLOYD, Peter Gabriel, JETHRO TULL und so was. Das ist großartiges Zeug! Da dürfen wir doch wohl auch ein paar lange Songs aufnehmen. Hauptsache, wir spielen sie dann live wieder in drei Minuten, haha.Eine weitere Auffälligkeit ist der Zusatz „Part One“ auf dem Cover des Albums. Auf „Teil eins“ müsste ja irgendwann „ Teil zwei “ folgen ...Im kommenden Herbst ist es hoffentlich so weit. Du musst wissen: „The Hunger & The Fight“ ist das erste Konzeptalbum der Folkpunk-Geschichte. Wir erzählen auf der ersten Platte die Geschichte Irlands und der irischen Musik. Und die zweite Platte wird das Thema in Amerika weiterführen, wohin die irischen Auswanderer diese Geschichte, die Tradition trugen und wo die Nachkommen sie bis heute leben. Das geht von Dublin über Boston bis nach Kanada, wo ich ja aufgewachsen bin, obwohl meine Familie aus Irland stammt.Das klingt nach dem „Quadrophenia“ der MAHONES.So ist es. Und vielleicht werden wir das irgendwann sogar in großen Theatern aufführen, haha. Aber im Ernst: Den Plan zu so einem Konzeptalbum hatten wir schon lange. Und über die Jahre haben sich derart viele Songs angesammelt, die diese Themen rund um irische Tradition und Emigration aufgreifen, dass sie nicht auf eine Platte gepasst hätten.Trends kommen und gehen. Irish Folk hat überlebt. Worin liegt die Magie dieser Musik?Sie liegt in ihren Wurzeln. Die sind nicht nur 25 Jahre alt, sondern uralt. Sie reichen zurück bis mindestens ins Mittelalter. Es ist ein Vermächtnis, ein Erbe, das bis heute weitergegeben wird. So lief es ja auch bei mir: Mein Vater hatte einen Pub. Und dort habe ich schon als Kind wie verrückt all die Traditionals aufgesogen. Außerdem sind alle Künstler, alle Bands, die diese Tradition fortführen, eine Gemeinschaft. Eine große Familie. Wenn wir etwa mit den DROPKICK MURPHYS auf Tournee gehen, dann tun wir das, weil wir alle miteinander befreundet sind und uns alle mitunter seit einer Ewigkeit kennen. Wir sind eben alle Iren. Und Iren können mit allen gut. Wir haben Probleme damit, schlecht drauf zu sein. Wir sind immer gut gelaunt und lieben es, Musik zu machen. Und das hört man dieser Musik an.Der größte Star des Irish Folk ist Shane MacGowan von den POGUES. Kennst du ihn persönlich? Bist du je mit ihm gemeinsam abgestürzt?Natürlich! Und verdammt, ja! Einmal sogar über drei Tage hinweg. Ich habe ja mit „A great night on the lash“ sogar einen Song darüber geschrieben. Ich habe Shane damals in Montreal getroffen. Er hatte dort mit den POPES gespielt und sich dann eines unserer Konzerte angeschaut. Danach setzten wir uns zusammen – und es ging los. Im Hotel. In Pubs. Auf der Straße. Um sechs Uhr am Morgen des dritten Tages sagte ich ihm: „Shane! Bitte lass’ mich jetzt gehen. Ich kann nicht mehr. Ich muss nach Hause.“ Haha. Er ist so ein unglaublich netter Mensch. Und er ist ein verdammtes Genie. Leider haben ihm die Drogen und der Alkohol einen Teil seiner Kreativität genommen und er hat lange keine Platte mehr herausgebracht. Aber was er allein anfangs – auf den ersten drei Alben – mit den POGUES und auch später mit den POPES angestellt hat, ist bis heute unerreicht.
 

Reviews

MAHONES

© Ox Fanzine #114 / Philip Jonke

A Great Night On The Lash

THE MAHONES, wahrscheinlich Kanadas irischste Band, bringen ihren Live-Sound jetzt auch als Konserve zu ihren Fans nach Hause. Bei einem Konzert in Italien mitgeschnitten, ist mit „A Great Night On The Lash“ ein guter Querschnitt durch das Schaffen der Band gelungen, sozusagen eine Art „Best Of“ im Live-Format der immerhin auch schon seit 1990 bestehenden Formation, die nach all den Jahren neun Studioalben auf dem Buckel hat.Die Musik der MAHONES ist wie immer der gewohnte Arschtritt aus Punk, Folk, Durst, jeder Menge guter Laune und hier und da auch noch einem Schuss Melancholie. Das macht achtzig Minuten lang Spaß und wird nie langweilig.

 

MAHONES

© Ox Fanzine #107 / Philip Jonke

Angels & Devils

THE MAHONES, gerne auch als Kanadas irischste Band bezeichnet, bestehen seit 1990 und veröffentlichen mit „Angels & Devils“ ihr neuntes Studioalbum. Bisher hatte ich diese Band nicht auf dem Radar, schade.Die Songs sind meist schnell, druckvoll und voller guter Laune, manchmal auch noch mit einem Schuss an Melancholie. Ein paar Gastmusiker, wie Ken Casey von den DROPKICK MURPHYS, der die Leadvocals beim Traditional „Spanish lady“ beisteuert, oder Jake Burns von den STIFF LITTLE FINGERS, der die Band bei den Songs „Angels & devils“, sowie bei „The waiting“ an der Gitarre unterstützt, runden den insgesamt sehr stimmigen Eindruck ab.Als Bonus gibt es eine Coverversion des STIFF LITTLE FINGERS-Songs „Tin soldiers“. Mit diesem Album kann man sich mit Bands wie FLOGGING MOLLY oder den LEVELLERS schon fast in einer Reihe sehen.

 

MAHONES

© Ox Fanzine #47 / Florian Vogel

Get Stuffed CD

Man wundert sich ja immer, was sich so abseits der großen bekannten Indie- und Majorlabels alles für Kleinstplattenfirmen, die nur für eine Band existieren, halten können. Die arbeiten überaus professionell. Die Konzertgagen dieser Bands unterscheiden sich kein bisschen von denen mit großem Label im Rücken. Die MAHONES sind eine Folktruppe. Irische Enflüsse werden mit Country kombiniert. Das klingt alles reichlich nach gekünstelter Gute Laune-Musik. Ein Vergleich mit MUTABOR drängt sich bei der Harmlosigkeit der Texte gern auf, auch wenn sie eher die Irish Folk-Truppe als die Bänkel-Spielmannslied-Combo sind. Demnächst bestimmt im Tigerentenclub oder auf der Eröffnung der Kreissparkassenhauptzentrale mit Ausstellung von PopArt-Werken.

 

MAHONES

© Ox Fanzine #94 / Lars Weigelt

The Black Irish

THE CLASH treffen THE POGUES und, na klar, THE RAMONES. Klasse Bandname, noch bessere Musik. Very British wird hier ein stimmungsvoller Cocktail aus obigen Zutaten kredenzt, so dass Joe Strummer (R.I.P.) sicher seine Freude daran hätte.Man hat selten so gelungene CLASH-Kopien gehört, von POGUES-Zitaten ganz zu schweigen. Die glasklare, altmodische Produktion mit diesem End-70er-Gitarrensound tut ihr Übriges, um von 2011 direkt in die wilde aufgeheizte Kneipenatmosphäre des Swingin’ London einzutauchen.„Give it all ya got (Or forget about it)“ hätte perfekt auf „London Calling“ gepasst. Nein, das sind keine Unbekannten, THE MAHONES gibt es schon seit fast 20 Jahren und in Nordamerika gibt es wohl keine Bühne, die noch nicht von „Kanadas irischster Band“ heimgesucht wurde.Nur in unseren Breiten scheint sich die Band um den irischstämmigen Finny McConnell noch schwer zu tun. Nicht mit diesem siebten Studioalbum, denn „The ghost of the whiskey devil“, „The girl with Galway eyes“ und „Whiskey under the bridge“ sind einfach zu gut, um ungehört zu bleiben.Der RAMONES-Klon „The blood in your hands“ zeigt den gesellschaftskritischen Zeigefinger. Ist also nicht alles Cider, Stout und Guinness hier. Auch musikalisch ist das ist nicht immer der klassische Mix aus Folk und Punk, vielmehr finden sich in den Harmonien und der Instrumentierung eine Menge Elemente anderer Stile: Pop, Classic-Rock, Singer/Songwriter etc.Und immer wieder Joe! Das mag dem einen zu seicht erscheinen, ist für andere aber der musikalische Klassenunterschied. Die 12 Songs laufen bis auf das unnötiges Cover von „Wild rover“ gut rein und beweisen wieder einmal, wie mitreißend Musik sein kann.In einer Liga mit NECK. ’S màth sin!

 

MAHONES

© Ox Fanzine #122 / Frank Weiffen

The Hunger & The Fight, Part 2

Wäre man gemein, würde man jetzt sagen: Diese Band ist nicht bloß irgendeine weitere dahergelaufene Mischpoke von Säufern (POGUES) oder Prolls (DROPKICK MURPHYS), sondern die konsequenteste Folkpunk-Band der Gegenwart in dem Sinne, dass sie die anderen mit Schmackes links überholt und rechts liegen lässt.„The Hunger & The Fight, Part 2“ ist ein Monster von einem Album. Und das liegt nicht nur am Konzept, das dahintersteckt: „Part 1“ erzählte – etwas gemäßigter und folkiger – die Geschichte der Iren.Dieses zweite Album berichtet in zwölf meist rasenden Songs, wie es denen erging, die von der Grünen Insel aus in die USA auswanderten, um ein neues Leben zu beginnen. Sie wurden Amerikaner.Aber sie behielten über Generationen ihre irische Seele und sangen ihre Lieder auch jenseits des Ozeans weiter. Und einige von ihnen – zum Beispiel die MAHONES aus Kanada, deren Familien allesamt „von drüben“ stammen – wurden eben Punks und verbanden Rock und E-Gitarre (USA) mit Akkordeon und Geige (Irland), um über „The Irish brigade“, „Alternative Ulster“ oder den amerikanischsten Iren aller Zeiten, „JFK“, zu singen.Ihnen dabei zuzuhören ist eine Freude und macht fast so viel Spaß, wie sie dabei zu beobachten, wenn sie auf einer der Bühnen dieser Welt mal wieder den DROPKICK MURPHYS und – zumindest beinahe und ein klitzekleines bisschen – den übermächtigen POGUES die Schau stehlen.

 

MAHONES

© Ox Fanzine #117 / Lars Weigelt

The Hunger & The Fight

Kanadas „most Irish band“ ist immer noch hungrig und bissig und stellt gleich mit dem Opener „Brian Boru’s March“ und dem Titeltrack zu ihrem zehnten Album klar, dass sie zu den wenigen wirklich essentiellen Celtic-Folkrock-Bands des Planeten gehören.Sie können es einfach, mischen traditionelle Intrumentals mit rauchigem Folkrock, wissen um das kulturelle Erbe der grünen Insel ebenso, wie um die Essenz klassischen Punkrocks à la CLASH und SLF.Finny McConnells Stimme besitzt eine bemerkenswerte Präsenz und gleicht der eines Joe Strummer fast schon gespenstisch. Dazu die richtige Mischung von Melodie, Härte und Eingängigkeit. Yeah, da gibt’s nicht viele, die diesen UK-Retrosound derart hochklassig („Someone saved me“) auf Konserve bringen.Innovativ klingt anders, aber die Band versteht sich primär als Storyteller, die – mit kurzweiligen Tunes – unterhalten will, ohne die Message zu unterschlagen, Stichwort: Live-Band! „The Hunger & The Fight“ ist mit seinen zwölf Songs kein Solitär, sondern Teil eines Konzepts.The Story continues also. Authentisch produziert, bietet das Album durchgängig Qualität und Substanz. Hey-ho!