SIX FEET UNDERTourdaten, Infos, Interviews, Reviews

Nächster Termin:

07.07.2016
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Bewertung:
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Genre

Metal

Shows

31 Shows in 18 Städten / 2 Ländern

Zeitraum

04.09.2009 - 09.07.2016

Letzte Show

07.12.2015 - DE-Berlin, K17

Nächste Show

07.07.2016 - DE-Ludwigsburg, Rockfabrik

Booking

Tourdaten

Archiv
Jul.
7
2016
Donnerstag
Konzert - Metal
Tickets Tickets Tickets
 
Jul.
9
2016
Samstag
Konzert - Metal
Tickets Tickets Tickets
 

Tonträger bei finestvinyl

Cover

SIX FEET UNDER - DEATH RITUALS (COLORED VINYL) | LP

 

Reviews

SIX FEET UNDER

© Ox Fanzine #72 / Uwe Kubassa

Commandment CD

Schon seit geraumer Zeit habe ich das Schaffen um Grunz-Ikone Chris Barnes und seinen Mannen nicht mehr mitverfolgt, da außer unsäglichen Coverplatten und stumpf-monotonen regulären Alben nichts dabei rausgekommen ist, was mich auch nur annährend interessiert hätte. Jetzt also muss ich mir doch mal wieder eine Platte der Todesmetaller geben, und ich bin ehrlich überrascht. SIX FEET UNDER scheinen sich wieder auf ihre Stärken zu besinnen und grooven mit gedrosseltem Tempo durch ihre goreigen Songs. Wer seit "Maximum Violence" immer vergebens in eine SIX FEET UNDER-Platte reinhörte, sollte sich durchaus mal trauen, hier ein oder zwei Ohren zu riskieren. Endlich wieder ein Album ohne fehlgeschlagene Coversongs und musikalischen Entgleisungen. Gefällt!

 

SIX FEET UNDER

© Ox Fanzine #120 / Ollie Fröhlich

Crypt Of The Devil

Chris Barnes hat sich mit seinen dämlichen Allüren viele Sympathien verspielt, ob allerdings sein Ego der Grund ist, SIX FEET UNDER schon wieder komplett zu restaurieren, sei mal dahingestellt. Die Musik von „Crypt Of The Devil“ wurde jedenfalls im Alleingang vom CANNABIS CORPSE-Gitarristen Phil Land und seiner Band geschrieben und klingt nach Cannabis und Kannibalen, aber nur wenig nach alten SIX FEET UNDER.Die Tage groovender Monstersongs wie „War is coming“ oder „America the brutal“ sind definitiv vorbei, statt dessen verfolgt man die Idee, Oldschool-Death-Metal mit einigen schnellen und vertrackten Teilen zu spielen.Das Problem ist nur, dass sich wahrscheinlich eine Million Kapellen auf dieser Spielwiese tummeln. Wäre Chris Barnes nicht in allerbester Splatter-Laune und so gut produziert wie hier, würden SIX FEET UNDER gnadenlos im Mittelmaß versinken, so rettet er das Album aber noch in den grünen Bereich.

 

SIX FEET UNDER

© Ox Fanzine #81 / Carsten Hanke

Death Rituals

Yes, sie sind zurück – Floridas Todeswalze ist wieder auf Kurs, und wer glaubt, Chris Barnes und Kollegen schaffen es nicht, ihr Konzept immer wieder neu zu interpretieren, der irrt. Der Vorgänger „Commandment“ war zwar wieder ein herrlich stumpf groovender Klopper, doch „Death Rituals“ kann einiges mehr.SIX FEET UNDER verfahren im üblichen Stil, klingen aber bedeutend kreativer und frischer. Selbstverständlich werden keine zu großen Experimente gewagt und auf der Speisekarte steht wie üblich Grobgehacktes mit ultratiefen Growls, dumpfen Bassläufen und groovender Doublebasswand.Doch der ein oder andere flotte Gitarrenlauf hier und ein überraschende Break dort geben dem Monster aus den Sümpfen Floridas ein neues Gesicht. Nicht zuletzt habe ich wieder einmal der Eindruck, dass SIX FEET UNDER an Brutalität wieder eine Schippe drauflegen konnten.Also nicht von dem langweiligen Albumcover abschrecken lassen und einfach blind kaufen. Absolute Nackenbrecher: „Seed of filth“ und das darauf folgende „Bastard“. Herrlich!

 

SIX FEET UNDER

© Ox Fanzine #108 / Ollie Fröhlich

Unborn

SFU-Sänger Chris Barnes entwickelt sich nach seiner Prügelei mit CATTLE DECAPITATION-Sänger Travis Ryan wegen Merch und blöden Sprüchen über Vegetarier, die verständlicherweise zu einem frühen Abbruch der gemeinsamen Tour führte, zunehmend zu einer peinlichen Diva.Permanentes Kiffen macht vielleicht doch nicht schlau im Kopf. Aber während SFU mit „Undead“ vor Jahresfrist endgültig in technisch perfekter Mittelmäßigkeit angekommen waren, teilt die nochmals erneuerte Band auf „Unborn“ immerhin wieder ordentlich aus.SFU steht für simplen Groove und heftige Walzen, für einen grotesken Gesang zwischen abgrundtiefen Growls und hohen Screams und für enthirnte Metzeltexte. Und genau dahin ist man wieder zurückgekehrt, aber in perfekterem Sound und weit entfernt von technischen Gitarrenspielereien des Vorgängers.„Neuro osmosis“ eröffnet als ungewöhnlichster Song mit abgedrehter Melodieführung und beinahe progressiver Ausrichtung, dann folgt endlich wieder musikalischer Stumpfsinn, für den man SFU lieben oder hassen kann.Und der Diva gelingt tatsächlich eine Performance ohne Dreadlocks im Mund, bei intensivem Hören sind die Texte tatsächlich durchgehend verständlich. Der geneigte Fan wird endlich wieder Freude an SFU haben, alle anderen werden sich weiter kopfschüttelnd abwenden.

 

SIX FEET UNDER

© Ox Fanzine #103 / Ollie Fröhlich

Undead

Nicht bei jeder plastisch-chirurgischen OP entsteht ein Schwan. Diese Erfahrung macht man bei den von Chris Barnes runderneuerten SIX FEET UNDER, die eine neue Rhythmussektion und einen zweiten Gitarristen spendiert bekamen.Und obwohl „Undead“ in allen Belangen von Spieltechnik bis Sound „besser“ ist als die Vorgängeralben, hat die Band ihr Gesicht verloren. Wo sind die stumpfen Riffs mit Mördergroove? Wo ist der unmenschliche, viel zu laute Gesang? Und so ist das aktuelle Werk unter theoretischen Gesichtspunkten wirklich gelungen, das, was die Band einmal ausmachte, ist aber im Meer der Beliebigkeit verschwunden.

 

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HATEBREED

Mai.
5
2016