Sophie HungerTourdaten, Infos, Interviews, Reviews

Nächster Termin:

06.05.2016
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Bewertung:
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Genre

Folk, Indie/Alternative

Shows

124 Shows in 64 Städten / 5 Ländern

Zeitraum

14.11.2007 - 29.07.2016

Letzte Show

08.03.2016 - DE-Reutlingen, franz K

Nächste Show

06.05.2016 - DE-Bielefeld, Ringlokschuppen

Booking

Tourdaten

Archiv
 
Mai.
7
2016
Samstag
Konzert - Folk
Tickets Tickets Tickets
 
Jul.
29
2016
Freitag
Konzert - Folk
Tickets Tickets Tickets
 

Reviews

SOPHIE HUNGER

© Ox Fanzine #89 / Markus Kolodziej

1983

Kaum ein Jahr nach ihrem Debütalbum „Monday’s Ghost“ erscheint das zweite Album der jungen Schweizerin, die sich im Grenzbereich zwischen Jazz-inspirierter Singer/Songwriterin und modernem Folk-Rock bewegt.„1983“, Hungers Geburtsjahr, ist vielschichtiger als ihr Debüt und nimmt elektronische Einflüsse ebenso auf wie Drumcomputer, Horn und Mundharmonika. Sophie Hunger experimentierte im Studio mit Equalizern und Amps, ohne den Bezug zu den Wurzeln im Jazz aus den Augen zu verlieren.Sympathisch muss sie einem auch deshalb sein, weil sie „Le vent nous portera“ der Franzosen NOIR DÉSIR covert – und das ganz großartig. Auch wenn sie in der Vergangenheit die Bühne mit so unterschiedlichen Künstlern wie THE YOUNG GODS und der Jazzgröße Erik Truffaz teilte, würde man ihre Stimme, mitunter nahe an Beth Orten, und Musik gerne auch mal im Vorprogramm von Rogalls ELECTRIC CIRCUS SIDESHOW hören.Großartige Balladen wie „Headlights“ finden sich auf dem Album ohnehin.

 

SOPHIE HUNGER

© Ox Fanzine #83 / Kalle Stille

Monday's Ghost

Wird schwierig, hier jemanden für diese CD zu begeistern, die abseits einer einzigen Schublade funktioniert und am ehesten noch die unter euch ansprechen wird, die auch Tori Amos oder eine straighte, nicht überkandidelte Björk zu schätzen wissen.Multi-instrumentaler Bar-Jazz-Lounge-Folk, der mal zart-brüchig, dann aber auch rotzig und kantig um die Ecke schleicht, um ungeniert in einer Vielzahl von Stilen zu wildern. Musik als eine große bunte Legokiste, mit der Sophie Hunger eine kindlich verspielte Platte zaubert, die überhaupt nicht „nebenher" funktioniert.Eine wunderbare Überraschungspackung, zu der nur Wein, aber kein Bier passt. Vieles funktioniert hier erst beim dritten oder vierten Hören, dafür hat die Platte auch eine hohe Halbwertzeit.In der Schweiz kurzfristig auf Platz 1 der Charts (ohne große Werbung oder ein großes Label), erschien „Monday's Ghost" in Deutschland erst gut ein halbes Jahr später. Gut, wir wissen ja, dass Vision und Musikgeschmack ebenso wie Begeisterung nichts ist, was in größeren Plattenlabeln als Tugend gewertet wird, allenfalls als Kündigungsgrund.Unschön stößt mir die Tatsache auf, dass auch hier schon die bescheuerten Variantenspielchen der unterschiedlichen Releases zum Tragen kommen. Ein ursprünglich auf der Schweizer Version enthaltenes Duett mit Stephan Eicher wurde durch einen anderen Song ersetzt, die Songreihenfolge ist anders und mit „Paris" gibt es einen exklusiven (zu bezahlenden) Downloadtrack.Dafür sind die Lieder weitab vom Schönheitschirurgen-Tralala-Pop allesamt wunderbar geraten.

 

SOPHIE HUNGER

© Ox Fanzine #106 / Kalle Stille

The Danger Of Light

Weil ich weiß, dass es da draußen unter euch ein oder zwei Leute gibt, die – wenn auch heimlich – gerne mal etwas anderes hören als breite Gitarrenwände und auch vor Pop nicht zurückschrecken, einmal mehr der Hinweis auf diese wundervolle Schweizerin, die alles das nicht ist, was einem in den vielen unerträglichen Karaoke-Formaten gerne aufgetischt wird.Intelligenz, Humor, Tiefgang, eine wunderbare Stimme, liebevolle Aufmachung, Stilvielfalt gibt es zur Genüge im Pop, aber nur zu selten bei ein und derselben Person. Sophie Hunger agiert weitab von den üblichen Vermarktungsschemen, schert sich offensichtlich einen Dreck darum, wie eine geradlinige Karriere aussehen könnte (stattdessen studiert sie einfach weiter), nimmt dort auf, wo es gerade passt, und veröffentlichte mit dieser LP eine der schönsten Platten 2012.Moll klang selten so lebensfroh, erst recht nicht so audiophil. Wunderschöne Verpackung, Texte, die man endlich einmal wieder mitliest, vorgetragen von einer einzigartigen Stimme. Dazu die Erkenntnis, dass Schwyzerdütsch gesungen eine wunderbare Sprache sein kann.Grandios!

 

Konzert

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ABWÄRTS

Der Rest
Mai.
5
2016