livegigs.de & Ox Fanzine präsentieren:
Drei Ox-Kolumnisten packen ihre Rucksäcke und tragen auf dieser kleinen Österreich-Lesereise ihre besten Kolumnen vor. In Wien wird zudem Rainer Krispel zu ihnen stoßen.
Alex Gräbeldinger – „Punk, Opfer, Philosoph, Wahnsinniger, Vollidiot“. Seit einem halben Jahrzehnt schreibt er sich als Kolumnist des Ox-Fanzines um Kopf und Kragen. Seine autobiografischen Geschichten handeln von Schlafentzug, Rauschgift- und Irrenhauserfahrungen; von Begegnungen mit der großen Liebe, den Hells Angels und Siegfrieds und Roys weißen Tigern. Eine erste Bestandsaufnahme seiner Verfehlungen erschien 2008 in Buchform unter dem Titel „Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl“. Im September 2011 folgte die Fortsetzung „Bald ist Weltuntergang, bitte weitersagen!“. Alex Gräbeldinger wohnt zurzeit in Andernach (D), der Geburtsstadt Charles Bukowskis.
H.C. Roth - Anarcho-Liedermacher, Radiosendungs-Comoderator, Begründer und bislang einziger Vertreter der Grazer Underground-Literatur-Szene, Autor der Bücher „Der Tag als Berta Bluhmfeld starb“ und „Wie ich verflucht wurde und die Zeit still stand“ (Edition PaperONE 2008 bzw. 2010) - schreit gerne auf Bühnen. Liegt gerne schreiend auf Bühnen. Mal mit Gitarre in der Hand, mal ohne. Und so kann es (muss aber nicht) auch an diesen Abenden durchaus einmal lauter werden, wenn der seit 1999 aktive Ox-Schreiber aus seinem Alltag, seinen Träumen, seiner Jugend liest und erzählt, über Politik und Gesellschaft lästert und dazu ein wenig in die Performancekiste greift.
Christoph Parkinson, derzeit wohnhaft in Bern, trat in der deutschsprachigen Fanzineszene erstmals 1998 als Herausgeber des umstrittenen „Anti-Scene-Zines“ Furious Clarity in Erscheinung. Seitdem er 2004 die Arbeiten an dem Heft eingestellt hat, verfasste er verstärkt als Gastschreiber Beiträge für das Anti-Everything, Drachenmädchen, Pankerknacker, SUBH oder das Trust. Seit Ende 2006 veröffentlicht er im Ox insbesondere Kolumnen und Kurzgeschichten. Er selbst betrachtet sich als Misanthrop mit einer unpassend humanistischen Ader. Seine Kurzgeschichten stehen unbeabsichtigt in der Tradition des Gonzo-Journalismus. Meist tritt er in seinen Erzählungen als Anti-Heldenfigur in Erscheinung, die verzweifelt versucht, ihre hedonistischen Triebe zu befriedigen, dabei aber in der Regel über kurz oder lang scheitert.
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