Tommy Castro

Kategorie: Konzert

Nächster Termin:

19.02.2019 20:00 Uhr
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Als „phänomenal and funky“ rühmte die ‚Washington Post’ seinen Sound. B. B. King bat ihn, sein Vorprogramm zu bestreiten und Carlos Santana weiß „den Blues in guter Hand“: Mit Lorbeeren im Gepäck kommt Tommy Castro zum zweiten Mal nach Deutschland. Die letzte Tour hat bei ihm einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen, dass eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten sollte.
Sogar sein neues Album “Killin It Live“ umfasst ausschließlich Mitschnitte der 2017er Tour.
Auf Tour präsentieren der kalifornische Bluesrocker und seine Painkillers „funkigen Southern-Soul, Big City Blues und Classic Rock“ (‚San Francisco Chronicle’). Jener Sound brachte dem Sänger/Gitarristen 2010 in gleich vier Kategorien den ruhmreichen, von der amerikanischen Blues Foundation verliehenen „Blues Music Award“ ein. Zu Ticketpreise zwischen 19 und 28 Euro (zzgl. Gebühren) bietet sich vom 20. bis zum 25. November die rare Gelegenheit, Tommy Castro hierzulande live zu erleben. Ein Leckerbissen für Bluesfans, denn der 62-Jährige verbindet, laut ‚Billboard’, „das erdige Gefühl eines Albert Collins und B. B. King mit der Geschliffenheit eines Robert Cray“ (Billboard).
Bereits mit zehn Jahren greift der in San Jose geborene Tommy Castro das erste Mal zur Gitarre. Angespornt von Eric Clapton, Mike Bloomfield, Elmore James, Buddy Guy und Freddy King feilt er in der Bay Area an seinen Gitarrenkenntnissen, während Ray Charles, WilsonPickett und James Brown gesangliche Orientierung bieten. Auf diese Weise entwickelt er früh jenen „Hybrid-Sound“, in dem die musikalischen Genrevorlieben seiner Jugendzeit miteinander verschmelzen: Chicago Blues, West Coast Blues, Soul, R’n’B, 60s-Rock’n’Roll, Südstaaten Rock. Ein halbes Jahrhundert später ist der Jungen mit der Gitarre zu einem versierten Profimusiker mit ausgereiftem Stil und tausenden Konzerten auf dem Buckel geworden: „Castro hat eine soulige Stimme und ein messerscharfes Gitarrenspiel. Er ist ein ausgezeichneter Songwriter und Sänger. Schließe die Augen und Du wirst überzeugt sein, Otis Redding im Jahr 1967 singen zu hören.“ (‚Blurt’)
Sein Variantenreichtum speist sich aus einem guten Vorsatz: „Wenn ich an die Arbeit für ein neues Album gehe, versuche ich stets etwas Neues zu erschaffen. Ich war immer ein Blueser, aber ich höre und reagiere auf meine Umwelt, experimentiere mit dem Klangbild meiner Gitarre und beim Songwriting, um der Musik eine frische Note zu verleihen – ohne dabei meinen charakteristischen Soundeinschlag einzubüßen.“
Einfluss auf Letzteren haben auch Langzeitbegleiter Randy McDonald am Bass, Schlagzeuger Bowen Brown (Ex-John-Lee-Hooker-Band) und Keyboarder Michael Emerson. Als „The Painkillers“ legt das Trio seit 2012 live und im Studio das Fundament unter das schneidige Gitarrenspiel des Frontmannes. Dieser überquert im Herbst den Atlantik, um Santanas Wertschätzung zu rechtfertigen: „Er hat nicht nur die Stimme und den Sound, sondern auch die richtigen Absichten, um die Herzen des Publikums zu berühren!“

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