ACACIA STRAINTourdaten, Infos, Interviews, Reviews

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Genre

Punkrock/Hardcore

Shows

46 Shows in 43 Städten / 10 Ländern

Zeitraum

12.07.2008 - 07.07.2013

Letzte Show

07.07.2013 - HU-Budapest, Dürer Kert

Nächste Show

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Tourdaten (Archiv)

Archiv
Jul.
12
2008
Samstag
Konzert - Punkrock/Hardcore
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Jul.
13
2008
Sonntag
Konzert - Punkrock/Hardcore
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Jul.
14
2008
Montag
Konzert - Punkrock/Hardcore
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Jul.
15
2008
Dienstag
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Jul.
16
2008
Mittwoch
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Jul.
17
2008
Donnerstag
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Jul.
18
2008
Freitag
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Jul.
20
2008
Sonntag
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123
...
56
Jul.
21
2008

Reviews

ACACIA STRAIN

© Ox Fanzine #118 / Ollie Fröhlich

Comawitch

Mit dem Abgang von Gitarrist DL Laskiewicz sahen viele das kreative Ende von THE ACAIA STRAIN kommen, doch mit „Comawitch“ – Album Nummer sieben – zeigt man den Zweiflern den Mittelfinger. Auch wenn mit Sänger Vincent Bennett nur noch ein Urmitglied dabei ist, gilt unverändert: böse, böser, THE ACACIA STRAIN.Deathcore ist seit Jahren nicht mehr das Ding der Amerikaner, man beschränkt sich auf dessen stilprägenden Elemente wie tonnenschwere Breakdowns und abgrundtief gestimmte Gitarren, die jetzt vermehrt vom Ton her nach Djent klingen.Man macht stur im Midtmpo weiter, lediglich im Opener „Human desaster“ und in „Holy walls of the Vatican“ zieht man an, danach walzen die Gitarrenwände wieder und entleeren allen vorstellbaren Hass in Hektolitern über die Menschheit.Vincent Bennett war nie als Menschenfreund bekannt, aber sein markerschütterndes Gebrülle über Selbstmord, Mord und wohlverdienten Weltuntergang ist eine eigene Liga. Da ist es nebensächlich, dass Max Cavalera, Svencho de Caluwé und Brendan Garrone auf dieser Doppel-CD ein paar Textzeilen beisteuern.Freunde der anspruchsvollen Monotonie kommen bei „Comawitch“ voll auf ihre Kosten, auch wenn das abschließende 27-minütige „Observer“ mit seinem Wechsel aus Soundscapes, Sprachsampels und THE ACACIA STRAIN-Vernichtung Neuland beschreitet.

 

ACACIA STRAIN

© Ox Fanzine #80 / Ollie Fröhlich

Continent

Ein absolut beeindruckendes 11-Punkte-Programm zur totalen Vernichtung der Menschheit, das THE ACACIA STRAIN hier vorlegen. Im Musik-Business wird ja viel mit vollem Mund gesprochen und mancher hätte besser dran ersticken sollen, aber hier ist der Begriff "Hassklumpen" mal wirklich angebracht, so brutal und zerstörerisch fräsen sich die vier Amis durch ihren vierten Longplayer.Mit ihrer Wut und Aggression setzten sie eine deutliche Duftmarke auf die Landkarte im Dunstkreis zwischen Metalcore und Death Metal, wobei THE ACACIA STRAIN Wert auf die Feststellung legen, dass sie einfach die Musik spielen, die sie mögen und auf wichtigtuerische Internet-Popularitätswettbewerbe scheißen.Sie entziehen sich bewusst einer genauen Kategorisierung, die in ihrem Falle auch zum Scheitern verurteilt wäre, würzen sie doch ihre musikalische Suppe mit allerhand extrascharfen Zutaten, etwa Vertracktheit, abgefahrener Rhythmik mit coolen Synkopen und vernichtender Gitarrenarbeit, die sich verblüffenderweise meist im Midtempo-Bereich abspielt.Abgerundet wird das Bild von einem Shouter, der jedes seines Worte gequält herauskotzt und überzeugend der Welt die Pest und Schlimmeres an den Hals wünscht. "When the bomb drops you will spent the last few minutes of your life shitting in your pants." "Continent" ist eine so nihilistische Platte, dass sogar Henry Rollins in seinem psychopathologischen Hausrevier seinen Schwanz einziehen muss.(9)

 

ACACIA STRAIN

© Ox Fanzine #67 / Uwe Kubassa

The Dead Walk CD

Ein nettes Cover haben wir hier, wobei das Booklet-Layout dann doch ein wenig zu wünschen übrig lässt, aber egal. Musikalisch erwartet die geneigte Hörerschaft eine amerikanische Hardcore-Version von MESHUGGAH, um es mal auf den Punkt zu bringen. Natürlich nicht so verfrickelt und komplex wie die schwedischen Vorbilder versteht sich, aber das hätte man auch nicht erwarten können. Trotzdem machen ACACIA STRAIN ihre Sache ganz ordentlich und bieten mir als gestresstem Musikkritiker eine willkommene Verschnaufpause in dem doch eher eintönige Metalcore-Sumpf. Eigenständigkeit kann man der Band zwar nicht unterstellen, dennoch findet der vertrackte Progressivecore durchaus meinen Gefallen. Wer auf auf Tough Guy getrimmten, metallisch scheppernden Mathcore steht, sollte die Band anchecken.

 

ACACIA STRAIN

© Ox Fanzine #92 / Ollie Fröhlich

Wormwood

Deathcore ist nicht meine Baustelle, aber bei WHITECHAPEL, THOSE WHO LIE BENEATH und THE ACACIA STRAIN mache ich eine Ausnahme. War schon deren Vorgänger „Continent“ extrem wütend und aggressiv, so haben die vier Amis ihren Stil reduziert, perfektioniert und werden mit dem aktuellen dreiviertelstündigem Dauer-Breakdown viele alte Fans vor den Kopf stoßen.Obwohl auf Melodien verzichtet wird, hat die immerwährend hämmernde Dampframme eine hypnotische, nahezu autistisch-psychotische Wirkung und unterstützt die nihilistischen Texte Vincent Bennetts perfekt.Die Worte „We all come from broken homes, broken hearts and broken bones“ eröffnen das akustische Massaker und geben den Weg der Zerstörung vor, von dem über die gesamte Albumlänge keinen Jota abgewichen wird.Während der Opener „Beast“ die frühen CROWBAR noch wie ein gut gelaunter Mädchenchor klingen lässt, breitet sich danach die immerwährende Nacht aus, die alles verschlingt. „Just because you’re breathing doesn’t mean that you are alive“, ist ein weiteres treffendes Beispiel ACACIA STRAIN’scher Weltsicht, die mit „Wormwood“ dem Begriff „Brutalität“ am äußersten Rand eine Facette hinzugefügt haben.Großartig!

 

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Mai.
7
2016